Chalkidikí
Chalkidikí bedeutet traumhaft schöne Strände, versteckte Buchten, kristallklares Wasser und touristische Strandorte neben traditionellen Dörfern.Die Region auf dem griechischen Festland bietet herrliche Strände und berühmte Klöster. Nirgendwo sonst auf dem griechischen Festland reihen sich so viele schöne Sandstrände aneinander. Die Halbinsel, die ins Ägäische Meer ragt, besteht aus den drei charakteristischen Fingern Kassándra, Sithonía und Áthos.
Kassándra ist geprägt von weitläufigen Sandstränden und kleinen Anhöhen, es gibt auch einige felsige Küstenabschnitte. Der erste Finger verfügt über die dichteste Touristik-Infrastruktur und die meisten Hotels. Der Nachbarfinger Sithonía ist stiller und bergiger. Von Norden nach Süden zieht sich ein Gebirgszug durch die Halbinsel. Erklimmt man die bis zu 800 Meter hohen Hügel, hat man eine phantastische Aussicht auf einsame Buchten. Die Steilküste der Halbinsel bietet abgelegene kleine Buchten. Áthos ist die unberührteste der Halbinseln und besonders, da sie eine autonome Mönchsrepublik beherbergt. Auf der Halbinsel leben ca. 2000 griechisch-orthodoxe Mönche in Klöstern. Um einen Einblick in das enthaltsame Leben der Mönche zu erhalten, benötigt man ein Visum, das generell sehr schwer erhältlich ist und dazu noch Männern vorbehalten ist.
Viele Touristen kommen nach Chalkidikí um Strandurlaub zu machen. Kein Wunder, die Küsten sind mit ihren traumhaften Stränden und dem sauberen Wasser sehr reizvoll. Aktivurlaubern bietet die Halbinsel zahlreiche Möglichkeiten wie Angeln, Golf, Mountainbiken, Tauchen, Tennis, Wandern und natürlich Wassersport. Neben Strand und Sport hat Chalkidikí auch einige Museen und archäologische Stätten zu bieten: bei Kallithea befindet sich der Tempel des Ammon Zeus, der aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammt. Bei Potidea sind Reste der alten Stadtmauer von Potidea zu erkennen. Das Bauwerk stammt aus dem 6. Jahrhundert und war einst 1200 Meter lang. Die Höhle von Petralona ist die Fundstätte prähistorischer Menschen. In Sani befindet sich ein frühchristlicher Firedhof, der seit 1996 von Archäologen frei gelegt wird. Die Funde stammen vermutlich aus dem 4. bis 6. Jahrhundert. Zudem laden unzählige Dörfer und Städchen wie Olynthos, Stageira, Parthenonas und natürlich die Hafenstadt Thessaloníki zum Besuch ein. Thessaloníki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und bedeutende Universitäts-, Messe-, Kultur-, Industrie- und Hafenstadt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Weiße Turm. Darüber hinaus befinden sich zahlreiche bedeutende frühchristliche und byzantinische Kirchen mit wunderschönen Mosaiken und Malereien in Thessaloníki. Renommierte Museen runden das kulturelle Angebot der Hafenstadt ab.